Was macht die Systemische Psychotherapie aus?
Die systemische Psychotherapie ist seit 2019 als wissenschaftliches Psychotherapieverfahren anerkannt und wird von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.
In Deutschland werden vier psychotherapeutische Richtlinienverfahren von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt: die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, die analytische Psychotherapie und die systemische Therapie. Diese Behandlungen gelten als wissenschaftlich überprüft und beruhen auf einem umfassenden Theoriesystem, dessen therapeutische Wirksamkeit durch jahrzehntelange Forschung belegt ist.
Ein wichtiger Grundsatz der systemischen Therapie lautet: Symptome haben gute Gründe und sind Lösungsversuche. Auch wenn sie sehr belastend sind, erfüllen sie häufig eine Funktion – zum Beispiel Schutz, Stabilisierung oder das Signal, dass etwas nicht mehr tragbar ist. In der Therapie geht es darum, diese „guten Gründe" wertschätzend zu verstehen und gemeinsam neue Wege zu entwickeln, die langfristig entlasten. Probleme werden zudem nicht „isoliert" im Individuum gesehen. Sie entstehen durch Rückkopplungsprozesse in Systemen, sowohl inneren als auch äußeren (also im Kontext von Beziehungen und gesellschaftlichen Verhältnissen). Der Fokus der Systemischen Psychotherapie liegt nicht auf dem, was wir als „Problem" definieren, sondern auf Lösungen und Ressourcen.
Was Sie bei mir erwartet
In meiner Praxis entsteht ein geschützter Raum für Ihre persönliche Entwicklung.
- Vertraulichkeit & Respekt: Ihre Themen werden in einem sicheren, wertschätzenden Rahmen besprochen.
- Ihr Tempo: Sie bestimmen das Tempo und die Schwerpunkte der Therapie.
- Gemeinsames Verstehen: Wir untersuchen zusammen, was Sie brauchen und was Ihnen hilft.